Island wir kommen!

Zum Frühstück gehen Gabi und ich getrennt, den heute ist Beauty-Tag – da braucht Frau etwas länger und so hat jede ihre Ruhe.

Um 10 Uhr kommt unser  Taxi für die vier Minuten-Fahrt zum Flughafen. Eingecheckt sind wir schon und zwei Stunden wollen wir auf keinen Fall in diesem winzigen Warteraum verbringen. Auch wenn die Empfangsdame des Hotels auf Nachfrage der Meinung ist, wir sollten 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Völlig Banane! Der Baggage Drop of für unseren Flug mit Icelandair schliesst um 11 Uhr/Boarding ist um 11 Uhr – bei einer Abflugzeit um 11:15 Uhr!

Kürzere Wege geht kaum, das Gepäck wird direkt neben dem Gate abgegeben, die Security ist dann direkt nach dem Gate und zum Flieger ist es auch nicht weit. Die Kettensäge allerdings darf nicht mit! (Foto unten links)

Innerhalb von 10 Minuten haben wir das Gepäck abgegeben und waren beide auf der Toilette und der Souvenir-Shop ist ebenfalls besucht. Jetzt heisst es warten, denn die Security durchlaufen wir direkt beim Boarding um 11 Uhr. Bei 37 Plätzen im Flugzeug ist das alles zeitlich ausreichend, ein kurzer Fußweg zum Flugzeug und wir starten pünktlich los.

Mit dem Security-Mitarbeiter der uns gerade noch am Boden durchgecheckt hat als mitreisender Passagier, direkt hinter uns in der Dash-08. Er unterhält sich sehr intensiv mit seinem Sitznachbarn über den kürzlich in der Bucht vor der Stadt geflippten Eisberg und so erfahre ich, dass es einen wahnsinnigen Lärm gab, als der Eisberg gebrochen ist und danach eine grosse Welle auf die Stadt zugeschwappt ist, sich die Nachbarn des einen, dessen Haus in der zweiten Reihe an der Küstenlinie steht, panisch in Sicherheit gebracht haben. Die Welle hat wohl zumindest bei einigen Bewohnern von Ilulissat für feuchte Füsse gesorgt.

Ein letzter Blick auf Ilulissat – dann viel weiß mit Seen und Bergen durchzogen.

Die beiden haben die Zeit ihres Lebens auf diesem Flug, sind ununterbrochen am quatschen und lachen – die ganzen 3 Stunden, die wur unterwegs sind. Ich höre gerne zu, aber die Propellermaschine ist so laut, dass ich mit Ohrstöpseln dann doch zu meinem aktuellen Podcast wechsle.

Der Blick aus dem Fenster geht lange über Schnee und Eis, Bergspitzen blitzen durch die weisse Decke. Und wie ich seit meiner letzten Recherche zum Land weiss, wären die im Schnitt 500 m höher, wenn das Gewicht der Schneemasse nicht auf ihnen lasten würde.

Pünktliche Landung in Keflavik, dem Reykjaviker Flughafen, der etwa 40 Autominuten vor der Stadt liegt. Für die Zeit auf Island haben wir uns einen Wagen mit Allradantrieb gemietet. Kleine Company und nicht wie die meisten Autovermieter direkt am oder neben dem Flughafen, sondern 3 km entfernt, wir wollen also geshuttelt werden.

Nur von wo? Drei verschiedene Personen wollen helfen, schicken uns aber in unterschiedliche Richtungen. Jetzt rufe ich dann doch beim Verleih an – zumindest den Hinweis auf den Treffpunkt erhalte ich dank automatisierter Ansage – Mitarbeiter leider Fehlanzeige. Es ist windig, aber die Sonne scheint und so ist das Warten zwar nervig, aber erträglich.

Dann noch ein Versuch beim Verleiher und als ich damit erneut scheitere, schicke ich eine Email. Letzter Versuch der Kontaktaufnahme dann mit der Vermittlungsagentur VisitIceland. Endlich eine menschliche Stimme, die verspricht, sich zu kümmern und mich in der Warteschleife hält. Inzwischen ist es 17:30 Uhr und während ich also am Telefon hänge, fährt endlich der Kleinbus mit der richtigen Aufschrift vor.

Ein herzliches Willkommen und eine Entschuldigung für die Wartezeit – busy day…

Um 18 Uhr sind alle Formalitäten erledigt und wir übernehmen das Auto, starten in die Stadt und zu unserer ersten Unterkunft: Ein Zimmer mit eigenem Badezimmer in einer Ferienwohnung in der Nähe des Hafens und der Oper.

Müde, aber satt. Fancy Restaurant in der Nähe unserer Unterkunft.

Jetzt haben wir richtig Hunger! Die Recherche ergibt einige fussläufige Optionen: die erste ist ein Restaurant auf Sterneniveau, wo wir leider keinen Tisch finden. Aber es kommen noch mehr. Wir treffen auf einen Raucher vor einer unscheinbaren Stahltür mit Grafittis, der uns unseren Hunger offensichtlich ansieht. Er teilt uns mit, dass wir gerade vor einem der besten Lokale der Stadt stehen.

Na, dann nix wie rein! Toller Laden, freundliche Bedienung und eine superschöne Karte. Leider fällt doch wieder einiges für mich raus aus den leckeren Menüs, aber es gibt eine Flexibilität in den Komponenten und so haben wir uns schnell entschieden.

Mit vollem Magen flaniert es sich besser im Hafen und unten rechts die Oper Harpa.

Beim veganen Nachtisch muss ich einfach zuschlagen. Kokos Creme brulee mit Passionfruchtsorbet…himmlisch!

Noch ein kleiner Verdauungsspaziergang bei Sonnenuntergang zur Harpa und in den Trubel der Fussgängerzone mit Einkauf fürs morgige Frühstück, dann zurück zum Apartement und ab ins Bett.

Buntes Reykjavik – die Stadt ist voller toller Graffiti.

Time to say goodbye

Unsere Zeit in der Eqi Lodge neigt sich dem Ende. Um 14:15 Uhr ist Treffpunkt im Café Victor.  Davor wollen wir zu einer weiteren, kürzeren Wanderung aufbrechen.

Morgenstimmung über dem Eqi Gletscher, die Aufnahme ist von 4 Uhr morgens. Wieder tolles Wetter. Die ersten Rucksäcke sind schon für die Abreise im Café zwischengelagert.

Die Wahl fällt auf den Delta Hike, denn hier soll es auf halber Strecke eine Wiese mit vielen blühenden Glockenblumen geben. So starten wir gegen 10 Uhr los, dieses Mal nur mit Stöcken ohne Rucksack, Getränk und Proviant oder Mückennetz. Schliesslich sind wir geplant nur zwei Stunden unterwegs und die Bedingungen beim Start sind bestens. Bei 10 Grad und einer ordentlichen Brise können die Mücken nicht fliegen.

Los geht’s an der festgezurrten Hütte ist der Einstieg zur Wanderung. Trittsicherheit ist von Vorteil.

Durchs Camp, vorbei an einer alten Hütte und dem Generator fürs Camp geht es in Ufernähe in südliche Richtung. Mit dem Wind im Rücken läuft es sich federleicht bis zur Steigung nach der ersten Bucht und der Erkenntnis, dass sich die Mücken in windstillen Momenten wieder mächtig um uns tummeln…

Schön grün und feucht, das Mückenparadies auf dem Delta Hike. Oben links: Blaubeeren.

Aber umkehren kommt nicht in Frage. Lieber laufen wir etwas schneller und schütteln die Biester dadurch ab. Funktioniert prima – bis zum nächsten Fotostopp. Trotzdem habe ich unsere Tour gut in Bildern festgehalten.

Wir treffen auf nur wenige Wanderer; dafür sehen wir auf dem Hügelkamm einen Fuchs, der unseren Weg offenbar sehr interessiert verfolgt.

Flora, Felsen und Eqi Gletscher – alles so schön!

Nachdem wir die – leider nicht so beeindruckende – Wiese gefunden haben, kehren wir um und wandern auf gleichem Weg zurück. Und jetzt geben die Mücken Vollgas. Wir riechen offensichtlich attraktiver, der Wind ist erneut schwächer geworden und die Plage dadurch deutlich schlimmer.

Wedelnd durch die schöne Landschaft, kurze aber abwechslungsreiche Wanderung.

Ich wedele mit dem Fächer, Gabi benutzt ihren Handschuh, dann ihr Halstuch. So marschieren wir im Eiltempo zurück, verschlucken die ein oder andere Mücke beim Luftholen und haben jeweils drei fette, juckende Stiche abbekommen (ähnlich wie von unseren Moskitos).

Unsere Rückkehr gegen 12 Uhr lässt uns genügend Zeit, um das Lunchpaket (Sandwich & Kuchen) im Café Victor zu essen, bis es um 14:30 Uhr auf das Schiff nach Ilulissat geht.

Goodbye Eqi Camp – oben links Gabriel, der schon seine fünfte Saison hier arbeitet.

Gabriel, der uns vorgestern Abend in Empfang genommen hat, bringt uns zum Anleger, erklärt die Sicherheitsmaßnahmen beim Einschiffen und schickt uns gut auf die Heimreise.

Das Schiff für die Rückfahrt bei der Ankunft im Hafen Ilulissat, Blick auf Eisberge und auf die Stadt.

Dieses Mal boarden wir ein grösseres Schiff, das mit den 30 abreisenden Personen aus dem Camp sowie Tagesausflüglern zum Eqi Gletscher voll besetzt ist.

Impressionen im Hotel Seehundfell-Lampen und Stühle. Unser Abendessen.

Am Abend ist das Welcome Dinner in unserem Hotel Arctic angesetzt (sehr lecker!) und danach geht’s auf eine Cruise durch die Diskobucht.

Evijaja erklärt uns die verschiedenen Arten von Eis – je klarer, desto fester und fürs Boot gefährlicher.

Wir haben mit Nino wieder einen jungen Kapitän (25 Jahre), der uns zusammen mit Evijaja sehr anschaulich Wissenswertes über den Gletscher und dessen Eisberge vermittelt, die in der Bucht vor der Stadt liegen.

Einer ist schöner als der andere und die ruhige See und der tiefe Stand der Sonne – eine geradezu magische Atmosphäre

Auch über den vor kurzem vor Ilulisaat geflippten riesigen Eisberg erfahren wir mehr. Er war in zwei sehr grosse Hälften gebrochen und ein Teil ist schon weit abgetrieben. Die zweite Hälfte liegt noch in Stadtnähe, wird aber nicht Ziel dieser Fahrt sein.

Wir bewegen uns südöstlich von Ilulissat im Jakobshavens Isfjord.

Das macht aber gar nichts, denn Eisberge in sämtlichen Grössen und Farben sehen wir sofort nach der Fahrt aus dem Hafen.

Sie werden immer riesiger, je länger die Fahrt dauert. Nino fährt sehr nahe an die Berge heran, was er nur machen kann, weil diese Riesen so gross sind, dass sie Kontakt mit dem Grund der Bucht haben.

Daher war es auch so ungewöhnlich, dass sich ein riesiger Eisberg direkt vor der Stadt gedreht hat. Wer es noch nicht gesehen hat, sollte es sich unbedingt anschauen. Im Netz gibt es unzählige Videos dazu. #Ilulissat #Eisberg #flipping.

Völlig zufrieden kehren wir nach 2.5 h wieder zurück und fallen glücklich ins Bett. Nicht, ohne uns vorher vom passionierzen Kellner noch Tonic, Eis aus dem Fjord und Zitrone zu organisieren.

Selfies sind nicht unsere Kernkompetenz…

Unser Grönland Abenteuer ist zu Ende, morgen Früh geht unser Flug nach Reykjavik.

Hiking zum Eqi

Klare Regeln im Camp und wir halten uns daran. Pünktlich um 8 Uhr erscheinen wir zum Frühstück, tragen uns in die Liste für den Moränen-Hike ein und sind um 9 Uhr mit unserer etwas fragwürdigen Ausstattung vor Ort.

Herrliches Wetter für die Wanderung zur Moräne.
Abwechslungsreich und nicht zu anstrengend – eine tolle Tour.

Geschuldet der superschnellen Umpackaktion am Vorabend hat Gabi ihr Gesichtsnetz vergessen, ich mich nicht in meine Wanderhose umgezogen und meine dünnere Daunenjacke ist auch in Ilulissat geblieben.

Dafür sind die Wanderstöcke dabei und auch die Ladekabel – wir werden überleben!

Impressionen vom Weg – es ist so warm, dass ich meinen Mantel gegen die Strickjacke tausche.

Traumhaftes Wetter als es losgeht, am Treffpunkt fallen dank Windstille aber schon die Mücken über uns her und so kauft Gabi kurzerhand noch ein Gesichtsnetz im Shop. Jetzt geht es aber wirklich los auf die 6 Kilometer Wanderung.

Glasklares Wasser, an dem wir unsere Trinkflaschen füllen könnten.

Das Terrain ist einfach, allerdings verlangen nicht nur die zwei Flussüberquerungen Trittsicherheit, anstrengende steilere Teilstücke aber insgesamt ist der Hike ehr gut zu bewältigen. Allerdings sind wir viel zu warm angezogen. Und so tausche ich meinen Daunenmantel gegen meine Strickjacke und selbst Gabi knotet sich ihre Daunenjacke um die Hüfte.

Die Moräne in ihrer ganzen Pracht (unten rechts) Sehr fruchtbarer, recht weicher Boden, der als Dünger taugt (oben links).

Froh sind wir über die Wanderstöcke, denn das Gelände ist teilweise geröllig oder an den  Bächen auch morastig. Das Mückennetz ist eine gute Investition, denn diese kleinen Viecher nerven total, auch wenn sie uns offensichtlich nicht wirklich stechen, in den Augen, Ohren oder in Mund und Nase mag sie wirklich keiner leiden.

Posing vorm Eqi

Nach 1,5 Stunden werden wir mit einem grossartigen Blick auf den Gletscher belohnt. Dort machen wir Pause, essen unsere Lunchpakete und bekommen von unserem Guide einen heissen Tee spendiert.

Jetzt bin ich froh über den Mantel, denn ich bin völlig durchgeschwitzt und der auflandige Wind bringt uns die Kälte des Gletschers mit. Traumhaft frische Luft!

So schöne Steine!

Nach einer halben Stunde geht’s auf den Rückweg. Dabei komme ich mit dem Guide ins Gespräch über Mücken, Vögel und was es sonst noch an Fauna zu entdecken gibt. Ich  frage ihn, wie die anderen Touren sind und welche er empfiehlt. Gabi stösst dazu und fragt, wo zwei unserer Mitwanderer abgeblieben sind. Wir erfahren, dass es möglich gewesen wäre, noch etwas näher an den Gletscher zu wandern.

Kleine Schönheiten am Wegesrand.

Oh please, das wollten wir doch gerne. Wir drehen also um und machen uns auf den Weg zurück vom Heimweg, treffen die beiden Wanderer und steigen auf zum Grat.

Und noch einige Entdeckungen auf der Wanderung.

Nochmal näher am Gletscher. Und das Beste ist, wir sind alleine und bestimmen unser eigenes Tempo. Herrlich, wir geniessen das total. Gabi hat immer noch nicht genug vom kraxeln und steigt noch weiter auf – ich mache Pause und genieße den Ausblick, Luft und die Geräusche des Eqi.

Welch magisches Erlebnis!

Völlig beseelt steigen wir wieder ab, gehen auf den Pfad und machen noch den einen oder anderen kleinen Abstecher.

Die Sonnenfinsternis erleben wir als ziemlich unspektakulär, als würde es ein Gewitter geben. Was es prinzipiell hier nicht gibt, weil die klimatischen Bedingungen dafür nicht vorherrschen.

Auf den letzten Metern gönnen wir uns Zeit in der Hollywood-Schaukel und im Café Victor nach dem Zurückmelden einen Gin&Tonic – wir wollen ja nicht aus der Übung kommen. Danach duschen und um 18:30 Uhr Aufbruch zum wirklich sehr leckeren 3-Gänge Menü: Heilbutt, Moschus-Ochse mit Pfeffersauce und knackigem Gemüse, als Nachtisch Pancakes mit Lingonberries. Sehr lecker!

Die Knie dürfen sich jetzt erholen. Bon nuit.

Endlich: Ilulissat

Während ich das hier schreibe, sitzen wir im Flieger nach Ilulissat. Finally! Zwar ist die Abflugzeit von 14:20 Uhr auf 16:40 Uhr gerutscht, aber, hey, wir sind auf dem Weg!

Bei strahlendem Sonnenschein geht’s am frühen Abend endlich nach Ilulissat!

Natürlich haben wir vorher noch einen kleinen Spaziergang gemacht, denn ich habe meinen EbookReader verloren und hoffe, dass er im ersten Hotel liegen geblieben ist. Leider nein und damit ist er wohl auf einem der ersten beiden Flüge nicht mitgekommen. Perdu…Shit happens.

Der Blick in und aus der Dash-8

Unser Flieger ist eine Dash-8, die mit  37 Personen voll besetzt ist. Ein klein wenig kommt Minibusfeeling auf, denn in der letzten Reihe gibt es drei Sitzplätze. Auf dem mittleren Platz sitzt ein sehr großer Spanier – – – gut für ihn.

Und jetzt wird die Welt um uns herum immer weisser. Etwa 1 Stunde nach dem Start verändert sich der Ausblick. Bei der Landung sehen wir bereits deutlich grössere Eisberge aks alle zusammen im Fjord von Nuuk.

Angekommen in Ilulissat – wir können es kaum glauben; die wenigen Meter zum Flughafengebäude werden zu Fuss zurückgelegt.
We did it!

Kurz nachdem wir im Hotel Arctic angekommen sind und wir unsere Marschrucksäcke gepackt haben, geht es auch schon direkt auf das Boot zum Eqi Gletscher; die Fahrt  wird rund zwei Stunden dauern. Die See ist ruhig, der Käpitän erneut ein ziemlich junger Mann und wird unterstützt von Viola auf einem ihrer ersten  Einsätze – an ihrem 37. Geburtstag.

Unser versierter Kapitän auf einem tadellos grpflegten Boot ist wieder blutjung aber schon ein sehr guter Guide.

Kurz nach dem Ablegen: Eisberge soweit das Auge reicht. Wir können uns nicht satt sehen an all den wunderschönen Formationen. Die Kameras sind ununterbrochen im Einsatz, als der Kapitän die Maschinen drosselt: Wale voraus!

Einige Impressionen auf unserer rasanten Fahrt.

Die Möwen zeigen uns die Richtung. Ein grosser Schwarm fliegt aufgeregt im Kreis, die Wasseroberfläche wird unruhig und die ersten Fische versuchen springend zu flüchten, schon schiesst das grosse Maul aus dem Wasser und schnappt zu. Dann ein paarmal Luft holen, erneut leicht abtauchen und das Spiel wiederholt sich.

Gebannt verfolgen wir drei Jagddurchgänge, dann fährt unser Käpt’n weiter volle Kraft voraus. Er erklärt uns die Siedlungen auf dem Weg und stellt die Frage, ob wir trotz fortgeschrittener Uhrzeit noch einen Abstecher zum Gletscher machen wollen, bevor wir an der Lodge von Bord gehen. Ausnahmslos alle sind dafür.

Unser grosser Moment kommt nach etwa zwei Stunden: Der erste Blick auf den Gletscher…nein eigentlich auf zwei, die sich in ihrem Kalben deutlich voneinander unterscheiden.

Ein Traum wird wahr.

Der eine Gletscher ist für die grossen Eisberge verantwortlich, die wir überall im Fjord sehen. Da er in diesen Dimensionen kalbt, ist es viel zu gefährlich und die Boote dürfen sich der Abbruchkante nicht nähern.

Magisch.

Der Eqi Gletscher, nachdem unsere Lodge benannt ist, kalbt in kleinen lawinenartigen Abbrüchen und das ununterbrochen; er ist der aktivste Gletscher in Grönland. Er hört sich teils an wie Donner oder auch wie Feuerwerk und ist wirklich entsprechend laut.

Da alle zustimmen, dümpeln wir richtig lange vor dem Gletscher.

Es hallt ordentlich in der Bucht, aber der Schall ist deutlich nach dem Ereignis bei uns, insofern suchen alle Augenpaare die ganzen 3 Kilometer Breite des Gletschers ab, um das Kalben live zu sehen.

Bis auf einen Kilometer steuert der Kapitän das Boot vor die Abbruchkante und jetzt wird die Dimension erst wirklich klar: das Eis türmt sich etwa 200 bis 300 Meter hoch auf – wir sind und fühlen uns wie Zwerge davor.

FANTASTISCH!

Die leichten Wellen von den Abbrüchen schaukeln uns, die Sonne geht langsam unter und die Schönheit des Gletschers ist atemberaubend. Wir wollen gar nicht weiter – unsere Lodge, östlich von unserer Position, liegt ganz in der Nähe – aber die Faszination für den Gletscher hat uns voll im Griff.

Unsere Ankunft an der Eqi Lodge – es ist ca. 22:30 Uhr

Also trifft der Käpt’n die Entscheidung, schliesslich muss er zurück.

Unsere wunderschöne Lodge Nummer 8 – Benannt nach dem Polarforscher Alfred Wegener

Die Lodges sind eine Wucht und wir haben den Gletscher unter dauernder Beobachtung – sogar ein Fernglas steht in jedem Häuschen bereit.

Gabi kann immer noch nicht genug bekommen von den Geräuschen des Gletschers – mir reicht das jetzt von drinnen…

So geht’s ins Bett, völlig beseelt und glücklich, es hierher geschafft zu haben.

Nuuk, Nuuk & immer wieder Nuuk

Inzwischen kennen wir die Stadt ziemlich gut. Nach einem längeren Spaziergang direkt im Anschluss ans Frühstück, einem kleinen Einkauf und einem Klamottenwechsel sind wir auf dem Weg zur gebuchten Puffin-Tour.

Beliebter Rentnertreff am historischen Hafen, Fundstück im Laden um die Ecke und etwas Natur.

Pünktlich 13 Uhr starten wir von der Tidevantstrappen mit der Juliane und unserer Kapitänin Kaja in See.

Nochmal der Blick auf das alte Krankenhaus und die Hans Egede Statue sowie die alte Kirche und ein deutluches Statement.
Die Tre(a)ppe, die Juliane sowie deren junge Crew und der Neukapitänin Kaja. Unsere anfängliche Position auf dem Boot, die wir aber sehr schnell aufgaben.

Nur zwei weitere Teilnehmer sind mit uns auf Tour, ein Pärchen – Sie aus Zürich, Ihn habe ich leider nicht befragt.

Noch ein bisschen Hafen und dann volle Kraft voraus! Die Geschwindigkeit wäre zum Wasserskifahren ausreichend, die Wassertemperatur eher nicht – sie liegt bei 1 °C.
Gut gerüstet ist wenig gefroren, wir im Windschatten der Juliane.

Mit ziemlicher Geschwindigkeit geht’s im Fjord zu einer unter Naturschutz stehenden Insel, wo diese niedlichen Vögel jedes Jahr wieder an exakt gleicher Stelle mit ihrem lebenslangen Partner genau ein Küken grossziehen. Nach etwa 45 Tagen wird der kleine Puffling flügge und dann geht es aufs Meer, wo die Vögel das ganze Jahr verbringen, bis sie im nächsten Sommer wieder zur Paarung und zum Brüten zurückkehren.

Bis zu 400 Flügelschläge pro Minute lassen sie sehr gut fliegen und selbst an steilsten Klippen sicher landen. Aber richtige Meister sind sie unter Wasser: Sie können dort bis 90 km/h erreichen, obwohl sie untertauchen wie eine Ente das tut.

Die beiden Mitausflügler haben eine wirklich gute Kamera dabei und schicken uns am Abend die besten Aufnahmen. Siehe oben Wie toll!

Zurück an Land wissen wir, dass wir uns für die Sunset Cruise am Abend noch wärmer anziehen müssen. Diese Cruise haben wir als kleine Wiedergutmachung des Reisebüros geschenkt bekommen, denn es ist absehbar, dass wir unsere geplanten Aktivitäten auf keinen Fall alle realisieren können.

Same procedere as every day – der Barkeeper wird uns vermissen!

Bislang wissen wir nur, dass die Bootsfahrt nach Eqi Lodge mitten in der Wildnis stattfinden wird. Den Rest bekommen wir nach Ankunft in Ilulissat mitgeteilt, wo wir heute – hoffentlich – um 15:50 Uhr Ortszeit landen werden.

Also drückt weiter die Daumen, damit der nächste Eintrag in Ilulissat bzw. Eqi Lodge geschrieben werden kann.

Zu unserer abendlichen Fahrt sind wir fast zu spät, aber eben nur fast! Mit einem deutlich grösseren Boot fahren wir Eisberge, einen Wal und einen Gletscher samt Wasserfall anschauen. Es ist 19 Uhr, bewölkt aber trocken und ganz selten blitzt die Sonne nochmal durch die dichter werdende Wolkendecke.

Wir, bestens gerüstet, und unser Blick auf Nuuk und die Eisberge im Fjord.

Das Boot ist genauso schnell unterwegs wie die Juliane am Mittag und die See immer noch ruhig. Beste Bedingungen, denn ich vergaß, das Pflaster gegen Seekrankheit zu kleben.

Wir sind auf jeden Fall draussen und geniessen die sensationelle Luft. Und stehen müssen wir auch nicht! Die beiden Stühle mit Rentierfell werden schnell frei, es ist schon ordentlich frisch, aber wir sind perfekt angezogen.

Schon wieder im Hafen macht der Käpitän ein Foto von uns in ‚unseren‘ Stühlen.

Die ersten kleinen Eisberge kommen bald in Sicht und nach etwa einer halben Stunde erreichen wir den Buckelwal, dem wir drei Mal beim Luft holen und Abtauchen zuschauen dürfen. Dann geht es weiter zur vorgelagerten Insel, die den grönländischen Namen ‚Insel mit kleinem Eis‘ trägt. Der Gletscher schmilzt laut Kapitän Sikki in atemberaubender Geschwindigkeit und fällt als wirklich sehr schöner Wasserfall in den Fjord.

Unser Skipper Sebastian schöpft uns eine Kanne Gletscherwasser, die wir gerne verkosten. Kalt, klar und erfrischend so ein tausende Jahre altes Wasser.

Skipper Sebastian, erfolgreiche aber nasse Angelegenheit, Abendstimmung und die Crew, beide 20 Jahre jung sowie die Trappe bei Flut.

Nach dieser Stärkung schippern uns die beiden Jungs sicher und sanft nach Nuuk zurück.

Schön war’s. Heim ins Hotel und ab ins Bettchen mit schöner ‚Abendsonne‘ um 22:46 Uhr!

Und drittens noch anders!

Glücklich am Aiport, pünktlich gestartet und nach einer halben Stunde erfahren wir vom Kapitän, dass es erneut Probleme gibt, diesmal haben sich die Wetterbedingungen verschlechtert und der Flug wird definitiv umgeleitet. Wir hoffen auf eine Stadt in der Nähe unseres Reiseziels.

Vor dem Abflug…

Wohin der Flug geleitet wird, erfahren wir etwa 10 Minuten später und wollen es nicht glauben – es geht zurück nach Nuuk!

…und nach dem Rundflug.

Die Wetterbedingungen sind so schlecht, dass der Pilot entschieden hat, umzudrehen.

Wie es dann weitergeht? Ob wir heute noch zu unserem Ziel kommen werden? Es bleibt abzuwarten…

Während ich in der Schlange an der Information stehe, bekomme ich auf der Air Greenland App angezeigt, dass wir auf einen Flieger am 11. August eingebucht sind. Also in den Bus und zurück nach Nuuk City.

Neues Hotel, ganz in der Nähe des alten. Die neuere „Light Version“. Supermodern, klein und Gabi findet die Bettgrösse so bedenklich, dass sie bald nach einem zweiten Zimmer fragt. Ausgebucht; zumindest die erste Nacht muss es so gehen.

Hungrig sind wir im Lokal der ersten Stunde hochzufrieden mit der leckeren Fischsuppe. Danach einige Häuser weiter auf einen Drink in die Skybar des ersten Hotels. Same place but different Cocktail. Wir sind zur Happy Hour am Start…

Viele moderne Neubauten in Nuuk, Hafenimpressionen. Der Friedhof gegenüber unseres Hotels.

Das Wetter ist herrlich, 12 Grad und Sonne und deshalb geht’s um 19 Uhr auf einen Abendspaziergang.

Der Fischer gerade in den Hafen zurückgekommene Fischer zeigt uns Stolz seinen Fang.

Dann gehen wir für einen kleinen Happs nebenan in der TapasBar essen und fallen ziemlich k.o. ins Bett.

Alte Tankstelle im Hafengelände, nochmal alte und neue  Bauten und eine phänomenale Weitsicht
Blick aus dem Fenster vorm Einschlafen, es ist 22:46 Uhr.

Und erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!

Noch ein Tag in Nuuk, unerwarteterweise.

Aufstehen 4 Uhr, Abfahrt 5 Uhr und 10 Minuten später die Ankunft am Flughafen – das sind mal kurze Wege!

Als wir noch an den Flug glaubten…

Der online check in des Koffers funktioniert nicht. Anfänglich erhalten wir die Info, dass die Sicherheitsschleuse noch nicht personell besetzt sei. Nun denn, es ist genügend Zeit bis zum geplanten Abflug um 7:15 Uhr.

Wir sehen allerdings direkt, dass der erste Flug auf der Anzeige gestrichen ist. Noch ahnen wir nicht, dass das unseren Flug auch ereilen wird. Die Informationsladies bitten um Geduld –  eine halbe Stunde später wird die Anullierung unseres Fluges Realität und ich versuche über die Notfallnummer des Reiseanbieters zu erfahren, wie es für uns weitergeht.

Die sehr freundliche Mitarbeiterin informiert mich, wie das Prozedere üblicherweise bei Schlechtwetterabsagen abläuft und bittet um Geduld, da auch sie erst gegen 8 Uhr die Kollegen im Reisebüro erreichen kann, versprcht aber,  uns dann zügig über den weiteren Ablauf zu informieren.

Klar scheint schon mal, dass alle weiteren Flüge am gleichen Tag ausgebucht sind (der nächste nach Ilulissat ist sowieso auch schon storniert).

Um 9 Uhr dann kommt ein Mitreisender zu unserem gemütlichen Schlafplatz uns zu sagen, dass draussen der Bus wartet und wir zurück in die Stadt gebracht werden.

Das Bodenpersonal? Durchsage? Nein, wieso auch! Aber die Aufforderung, wir müssten uns jetzt ganz schnell in die Liste eintragen, sonst würde der Bus leider ohne uns in die Stadt fahren. Ich bin echt sauer auf die beiden Ladies.

Auf unserem Spaziergang in den historischen Hafen von Nuuk, oben rechts das alte Krankenhaus

Wir kommen doch mit und landen, zufällig zugeteilt, wieder im ‚alten‘ Hotel. Check-in ab etwa 14 Uhr…

Mother Earth und das Heim der Royals aus der Nähe

Das Wetter in Nuuk ist heute sonnig und teilweise bewölkt bei 12 ° Grad. So vertreiben wir uns die Zeit in der Stadt, machen einen ausgedehnten Spaziergang und dürfen ein grönländisches Brautpaar sehen.

Auf dem Hügel, Gabi neben Hans Egede und mein Blick auf die Hochzeit

Völlig übermüdet sitzen wir danach im Café, erhalten unseren neuen Reiseplan und hoffen jetzt auf den Flug nach Ilulissat morgen um 10 Uhr. Drückt uns die Daumen!

Cocktails und Abendessen in unserem Hotel machen Spass und entschädigen uns etwas für das Chaos.

Unten links Lokal gebrautes Bier, rechts Walfisch

Von 20 auf 7 ° Celsius

Das sind die heutigen Wetterdaten für Kopenhagen und Nuuk. Da wir schon gegen 7 Uhr in der Früh zum Flughafen starten wollen, ist unsere Frühstückszeit auf 6:30 Uhr festgelegt. Und Gabi ist lieber safe than sorry und lässt den Wecker das erste Mal um 5:10 Uhr klingeln.

Klein aber fein, unsere Abendmaschine von Frankfurt nach Kopenhagen; Start bei 28 °/Ankunft: 21 ° Grad.

Spät waren wir im Bett und offensichtlich hatte ich etwas zuviel von diesem leckeren Bier…im Grönland-Flieger also erst Mal schlummern.

Auf in die Sommerfrische.

Der Flug in dem funkelnagelneuen AIRBUS A330neo, dem ganzen Stolz von Greenland Air, verläuft ereignislos, startet relativ pünktlich und dauert 4h25 min und so ist etwas Schlaf für uns beiden Nachteulen möglich. Da es einen Zeitunterschied von 3 Stunden gibt, werden wir gegen 10 Uhr Ortszeit landen.

Gegen 12 Uhr/8 Uhr erhaschen wir einen ersten Blick auf unsere Destination Grönland: einfach grossartig!

Jetzt ist es früher Abend und wir inzwischen dank unseres Guides Johannes halbe Inuit geworden; ein wahnsinnig spannender und informativer Stadtrundgang zum alten Hafen und dem Museum liegt hinter uns.

Wir erfahren so viele interessante Fakten über die Inuit, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Stämme, die sich aus vier maßgeblichen Wanderbewungungen entwickelt haben und lernen viel über die grosse Tradition und den Stolz dieses Volkes, das sich zu weit über 90 Prozent dem evangelisch-lutherischen Glauben zugehörig zählt.

Tolle Kunst aus Holz, Leder, Knochen und Perlen

Was mich am meisten begeistert hat? Die Inuit leben Gleichberechtigung traditionell schon immer, glauben an zwei Himmel und dafür an keine Hölle, halten Gott aus naheliegenden Gründen für weiblich und zahlen ihren Schülern Prämien für den Besuch der weiterführenden Schulen/Unis. Kein Schüler, die meisten müssen für die Highschool umziehen, soll arbeiten müssen – Bildung und Gesundheit sind Grundrecht jedes Einwohners.

Der supercharmante Johannes (Jura-Student) erzählt mitreissend vom Leben und der Kultur der Inuit; hier vor der Skulptur einer Volks-Sage – im Hintergrund zu sehen ist der Sitz der Regierung.

Übrigens kamen wir auch am Parlament vorbei sowie am Haus des Premiers, beides jeweils immerhin mit EINER Überwachungskamera ‚gesichert‘.

Unten links das Haus und Auto des Premiers. Oben rechts die alte Kirche am historischen Hafen und davor ein Gebäude der dänischen Royals.

Wir sind völlig übermüdet, können aber trotzdem noch eine leckere Fischsuppe geniessen. Dann aber flugs ins Bettchen, denn morgen startet unser Tag gegen 4 Uhr…

Erst schafft uns diese Treppe, dann das doch ziemlich üppige Abendessen.

Bonne nuit!

Ein neues Abenteuer beginnt…

ab Frankfurt/Main, dem Luftdrehkreuz Deutschlands. Mein Freundin Gabi und ich starten in Kürze in unser gemeinsames Abenteuer in den hohen Norden.

Die Vorfreude steigt!

Unser Weg wird uns über Kopenhagen in die Hauptstadt Grönlands nach Nuuk und weiter nach Ilulissat führen. Ganze 8 Tage werden wir die weisse Wildnis erleben.

Im Anschluss geht es nach Reykjavik/Island, was ich voller Vorfreude schreibe. Meine Liebe zu Island ist allseits bekannt…

Freu!

Ich melde mich nochmal kurz aus Kopenhagen.

Der letzte Tag

vor der Abreise – morgen um 18 Uhr geht die Maschine zurück nach Frankfurt und bis 16 Uhr Mietwagenrückgabe. 10 Uhr ist auschecken aus der Wohnung. Keine Ahnung, wie wir die verbleibenden Stunden füllen werden, aber heute stand nochmal ein Highlight auf dem Programm: Jazzbrunch im Belmond Mount Nelson, (est. 1899) Luxushotel mit 198 Zimmern und Suiten.

Traumhaftes Blumenbouquet und sehr geschmackvolle Inneneinrichtung, nur die moderne Kunst am Brunnen stört.

Das Hotel liegt gar nicht so weit weg, aber wir nehmen trotzdem den Wagen (schmutzig und nicht standesgemäß). Wir sind sogar vor der Zeit dort, um uns ganz in Ruhe umschauen zu können.

Ein Haus wie aus der Zeit gefallen – ALLES in rosé und weiss (manchmal auch eine Spur blau oder pink), selbst der Garten ist in diesen Blütenfarben angelegt, irrsinnig alte Bäume und eine sehr beeindruckende Palmenallee, die vor 99 Jahren gepflanzt wurde (anlässlich königlich englischen Besuchs).

Die Auffahrt ist schon sehr beeindruckend,  o.r. einer der ältesten Bäume, die Eiche wurde schon 1863 in Gemälden dargestellt, also lange bevor es das Hotel gab.

Da wir so viel Zeit im Garten verbringen, sichten wir mal wieder Vögel, nehmen Vogelstimmen auf und können die Winzlinge damit auch bestimmen. Eine Finkenart hat es uns besonders angetan. Hagedasch dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Im Uhrzeigersinn von o.l. Prachtfink, n.n., Hagedasch, Kapnektarvogel.

Um 12 Uhr geht es dann mit dem Brunch los und die Musiker sind auch schon am Start, allerdings beeindrucken sie nicht wirklich mit ihrer Performance, obwohl wir gar nicht so weit weg sitzen.

Alles rosé oder was? Ein bisschen weiß darf auch sein. Unsere Assicht in den Garten (u.l.) und aufs Büfett.

Das Wetter hat sich heute leider zu bewölkt mit 20 Grad entschieden und damit ist es deutlich kühler als gestern. Deshalb sitzen wir dann doch lieber innen, auch wenn die Veranda wirklich sehr hübsch aussieht. Das Büfett lässt keine Wünsche offen und um möglichst viel zu probieren, muss man sich schon sehr im Griff haben.

Nur mal zwei der vielen kleinen Teller mit Köstlichkeiten, die wir probiert haben.

Für einige scheint das nicht realisierbar, speziell eine Deutsche hat in den 2 1/2 Stunden, die wir dort waren doch tatsächlich ununterbrochen gegessen.  Unglaublich!

Nachdem sich die Wolken wie festgeheftet haben, sind wir entschieden, noch in eine Shopping Mall zu fahren. Wir haben beide keine gesteigerte Lust, unsere Wanderstiefel auf der Rückreise zu tragen und die Koffer waren schon vor den Souvenireinkäufen gut gefüllt. Da ich sowieso einen neuen Koffer brauche (der alte hat seinen Zenit schon eine Weile überschritten) besorgen wir einen Neuen. Damit sind wir tiefenentspannt, was das Packen angeht.

Jetzt bleibt nur noch das zu tun und lebewohl zu sagen.

Wahnsinnig abwechslungsreiche, teils auch nervenaufreibende vier Wochen sind zu Ende und wir sind Südafrika-satt.

Toll war’s!