So Long DC…

Unsere Zeit hier ist verflogen – wird aber sicher noch nachwirken. Auch am letzten Tag sind wir durch die Stadt gewandert. Ohne einen nochmaligen Besuch des Tidal Basins und des Blütenmärchens konnten und wollten wir nicht von DC Abschied nehmen. Und hier sind unsere letzten Eindrücke einer Stadt, die wir beide schon allein wegen der Fülle an fantastischen Museen noch einmal besuchen wollen.

Einfach ein Traum – Blütenpracht am Tidal Bassin.

Ein Nachtrag noch zu unserer Hinfahrt: Wir haben den Amtrak genommen – meine erste und auch für diesen Aufenthalt einzige Zugfahrt in den Vereinigten Staaten. Und auch hierfür gibt’s eine ganz klare Empfehlung. Sinn macht das aber tatsächlich nur für „Kurzstrecken“ – außer frau ist Eisenbahnfan und das der Inhalt der Reise. Auch wenn die Fotos von Panoramazügen toll aussehen, wäre ich dafür dann doch nicht gemacht (Ungeduld + Bewegungsdrang).

Das ging wirklich verdammt schnell- in 0,Nix von N.Y. nach D.C.!

Neben dem Regierungsviertel haben wir uns erneut durch das Dupont Viertel nach „Foggy Bottom“ (und Achtung: Spoiler-Alarm – so benannt aufgrund seiner Lage in einer nebligen Senke) mit dem Potomac als Grenze im Westen aufgemacht. Offensichtlich verfügt dieser Stadtteil schon immer über eine besondere Anziehungskraft, war er doch schon von Beginn an Siedlungsschwerpunkt für Fabriken.

Die „Homies“ nennen ihre Stadt wirklich DC – einfach praktisch veranlagt – das gefällt uns 👍

Gegründet wurde der ursprünglich „Hamburgh“ genannte Stadtteil von einem Deutschen, Herrn Funk. Und weil „der Deutsche“ seiner Tradition treu bleibt, gab’s dort unter anderem – na? Klar: Brauereien. Das führte sogar zu einem >Foggy Bottom Ale<. Leider inzwischen alles Geschichte. Eine, die man aber dank des Heurich House Museum im ehemaligen Brewmasters Castle sehr gut nachvollziehen kann.

Das letzte Bier aus dieser Brauerei gab’s übrigens 2006. Noch ein paar Worte zum Gründer und seinem Schlösschen. Erbaut zwischen 1892 bis 1894 zeigte dieses Gebäude der Welt: Der 1866 erst 24jährige Auswanderer und seine Nachfahren haben ihre Möglichkeiten genutzt und es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu Reichtum und Ansehen gebracht! Das Haus ist gepackt mit prachtvoller Möblierung aus diversen Epochen (zum Teil aus Deutschland importiert), damaliger neuester Technik und extrem komfortabel (z.B. offene Kamine in jedem Zimmer) ausgestattet. Offensichtlich ist auch das kulturelle/musikalische Interesse der Familie recht hoch. Im Haus gibt es auf dem interessant bemalten Steinway inzwischen auch Konzerte renommierter Künstler zu hören.

Das haben wir dann aber leider nicht geschafft… Interessanter Fakt: Auf dem Gelände gibt’s jedes Jahr einen Christkindlsmarkt mit Glühwein. Dort befindet sich auch das Carriage House (erinnert doch sehr an den Film „Sabrina“, denn im Obergeschoss lebte der Chauffeur der Familie).

Und dann ist es Zeit Goodbye zu sagen: Unsere Zeit in DC ist zu Ende, der Flughafen und mit ihm unser nächstes Etappenziel New Orleans warten auf uns…

UNBEEINDRUCKT thront (innerlich bestimmt mit einigem Kopfschütteln ob des aktuellen Bewohners) Lincoln über allem.

Tag 2 – Wandern in der Stadt

Training ist angesagt, schließlich ist es nächstes Wochenende so weit und wir sind im Grand Canyon. Also Botten an die Füße und los. Wir marschieren von unserer Unterkunft – UNTERKUNFT: da fehlt noch ein Nachtrag, und der kommt hier.

Wir wohnen in Washington dank AirB&B in einer schnuckeligen Wohnung im Viertel Bloomingdale. Unser Host ist Syga >ein lekker man< (wie die Holländer so schön sagen). Supersympathisch und eine sprudelnde Quelle guter Tipps für unseren Aufenthalt. Von ihm kommt auch die Idee, die wir heute verwirklichen: Spaziergang nach Nordwesten, Pleasant Hill und Columbia Heights, zur Kathedrale und zurück über den Glover Archbold Park und das Dupont Viertel.

Es gibt eindeutig schlechtere Wohngegenden – wir können uns gar nicht entscheiden, in welchem der Häuser wir wohnen wollen…

Was soll ich schreiben? Erst einmal die reine Kilometer-Angabe, denn das war schon was: 17 km. – so weit die Planung auf dem Papier. Durchaus optimistisch und mit genügend Stopps für Essen und Trinken in unserer Vorstellung machen wir uns nach einem schönen Frühstück im umliegenden Café auf den Weg. Tja, die optimistische Route berücksichtigte natürlich weder unsere Umwege wegen schöner Häuser, besonderer Bäume oder einfach netter-aussehender Strassen, noch die Tatsache, dass auch wir mit unserem guten Orientierungssinn uns mal verlaufen 🤔 . Am Abend haben wir satte 26 km auf dem Tacho und können mit Fug und Recht behaupten, dass Washington hügelig ist. Und wir uns jetzt gut vorbereitet fühlen.

Die Kathedrale ist einfach ein Prachtbau – leider sind mir die Aufnahmen im Inneren nicht gut gelungen.
Aufnahmen aus dem tollen Landschaftspark – die Akelei links unten wächst hier wie Unkraut!

Jedenfalls haben wir einen wundervollen Einblick in diese Stadt gewonnen, die auf den ersten und auch den zweiten Blick das komplette Gegenteil von New York ist: Kein Hochhaus weit und breit. Es gibt eine etwas schräg anmutende Bauvorschrift hier: Die maximale Höhe eines Gebäudes bemisst sich aus der Breite der angrenzenden Straße plus 6,1 m –WHAT?!

Washingtons „Hochhäuser“: Links oben das Sun Trust (Bank); rechts oben Old Post Office (heute Trump Hotel) und unten das schöne Bauhaus-Beispiel ist die alte Greyhound Bus Station
Und schon wieder ein Viertel, in dem es schön, schön grün und trotz absoluter Innenstadtlage herrlich beschaulich ist: Dupont Circle (wahrscheinlich superbillige Wohngegend!)

Gott sei Dank sind die platten Füße nicht zu sehen – wir sind fast schon wieder „zu Hause“. Und fertig!!

Die mussten noch rein! Opossums haben wir leider nicht gesehen…

Washington – mon Amour

Ich gebe zu, das hätte ich nicht gedacht. Die Stadt beeindruckt mich doch sehr und das nicht nur (ja ja, aber auch!) wegen der Jahreszeit, in der wir sie besuchen: Frühling in Washington, das ist definitiv ein Volltreffer.

Dank des Tokioter Bürgermeisters, der 1912 auf die glorreiche Idee verfallen war, der Stadt rund 3000 Kirschbäume zu schenken, ist die Stadt im Frühling overcrowded! Welch geniale Geschenkidee!!!

Inzwischen gibt es darum ein großes Cherry Blossom Festival – nicht alles so, wie wir das lieben… Was uns gut gefällt? Neben der Blütenpracht sind das die Live-Bands, die an jeder sich bietenden Ecke aufspielen und die japanische „Streetfood“ – auch wenn Barbara Sushi immer noch kritisch sieht, hat sie jetzt doch einige Varianten gefunden, die sie für essbar hält 🤣.

Das könnte so auch in good old England aufgenommen sein (na ja – okay die Flagge…)

Überhaupt ist die Stadt ziemlich englisch geprägt – zumindest in einigen Stadtteilen, durch die wir uns ‚verlaufen‘ haben. Bis auf wenige gesetzte „musts“ hatten wir hier das Überraschungsmoment voll mit einkalkuliert und wurden reich belohnt.

Das Regierungsviertel haben wir uns natürlich auch in aller gebotenen Ernsthaftigkeit vorgenommen und die komplette Touri-Tour absolviert.

Gekriegt hat uns dann die Library of Congress: Die Idee für den Besuch hatten wir dank eines Artikels in der Frankfurter Rundschau über einen langjährigen Mitarbeiter des Hauses, ursprünglich aus Deutschland stammend, der dort die Abteilung Deutsche Bücher betreut.

Mehr als beeindruckender Lebenslauf!

Für sein Engagement für die Erinnerungsarbeit, denn Mr. Maier reiste immer wieder nach Deutschland um als Zeitzeuge in Schulen zu reden, verlieh ihm die Bundesrepublik 2019 das Bundesverdienstkreuz. Und ich danke meiner Schwester, dass sie mir den Artikel geschickt hat: Du bekommst das große Cora-Verdienstkreuz am Band! An dieser Stelle schon mal ein ❤DANKE❤ nach Hause!

Das Wissen der Menschheit: Die Library of Congress ist die grösste und wohl auch schönste Bibliothek der Welt.

Schönheit, die sprachlos macht und Schönheit, die dazu führt, dass wir fast einen ganzen Tag dort „verplempern“. Ganz dem Gebäude angemessen diskutieren wir die großen Fragen der Menschheit: Wie ist es möglich, dass der Mensch etwas so wunderbares wie dieses Gebäude erschafft und es gleichzeitig solch Abgründe wie Vertreibung, Kriege und Folter gibt – wo doch eigentlich genug für alle da ist…?

Und dann beschäftigen wir uns mit der ebenfalls wichtigen Frage, was wir in dieser wundervollen Stadt und bei diesen fast sommerlichen Temperaturen noch sehen wollen. Das beruhigende ist, wir haben noch fast zwei volle Tage Zeit…

Unser letzter Tag…seufz

Wo fange ich an, wo höre ich auf? Vielleicht erst mal einen Nachtrag von gestern. Habe ich doch leider, leider vergessen, die Fotos vom Empire State zu liefern. Ja, wir waren auch dort oben – New York aus der Luft kann süchtig machen. Zu jeder Tageszeit sind die Aussichten atemberaubend schön. Jedes Wetter zeigt diese großartige Stadt und ihre architektonischen Perlen auf neue Art – so als würde man die Welt aus einer anderen Perspektive sehen (kennt ihr vielleicht aus dem Film >8 Blickwinkel<?)

Das Chrysler: Baukunst, die den Namen verdient. Unten rechts endlich ein Blick auf Barbara 🤣

Hier jetzt unsere dokumentierte:

…und ich – natürlich waren wir tagsüber und zum Sonnenuntergang – Vorteil einer virtuellen Reise 😉

Und dann unser letzter Tag – wir seufzen uns durch die City, versuchen mit allen Sinnen zu speichern, was geht. Machen uns gegenseitig auf die noch so kleinen Besonderheiten aufmerksam (und wir sind beide wirklich gute Beobachter!). Viel Speicherarbeit für den Kopf und die Hoffnung, dass nicht alles flüchtig sein möge. Natürlich fotografieren wir auch wieder ALLES, wie die Kinder…

Danach zieht’s uns zur Brooklyn Bridge, wo wir uns Räder mieten (dank an den New York Pass). Wie cool ist das denn – jetzt fühlen wir uns endgültig „zu Hause“. Kurven über die Brücke und schauen uns ein bisschen im Stadtteil Brooklyn um. Was für eine Sicht auf Manhattan – wie im Film!

Unten seht ihr den Oculus (Bahnhof in Manhattan) von aussen – schlappe 4 Mrd Dollar…
V.l.n.r. Empire State, Oculus innen, unsere Radtour, aus dem Central Park

Auch schön und bunt – uns wird eine Graffiti-Tour gleich gratis mitgeliefert. Damit ist das Thema Besuch des MoMa aber wohl endgültig gelaufen…Aber dank der Fahrräder schaffen wir noch Ground Zero und das WT Memorial.

Trotz vieler Besucher absolut respektvolle Ruhe.

Unser Spaziergang führt uns erneut in den Garment District, denn dort geht heute die Tour des Tenement Museums um 12 Uhr los. Also kurzes Frühstück im Apartment um die letzten Reste zu verbrauchen, Kaffee auf dem Weg auf die Kralle (wenigstens im Papp-Becher ohne Plastikdeckel) und wir sind pünktlich dort. Unsere Gruppe ist gut gemischt – wir haben Teilnehmer aller Altersklassen aus allen Erdteilen dabei. Der Guide ist jung, männlich und sehr charmant. Er erklärt gleichermaßen amüsant wie kenntnisreich, wie sich das Leben zur Zeit der Einwanderwelle Anfang 1900 abgespielt hat – mit besonderem Blick auf die Kinder, die sich in erste Linie selbst überlassen waren (nicht immer mit ganz guten Ergebnissen: Bandenbildung etc.).

NEIN – wir waren NICHT shoppen!

Heute Abend wollen wir in unserer unmittelbaren Nachbarschaft noch mal richtig schön essen gehen. Spät zwar, aber was solls. Unser Amtrak geht morgen um halb elf – bis dahin müssen wir es in die Penn Station (mitten im Garment District) geschafft haben. Den Weg kennen wir ja schon. Bleibt dann also wirklich keine Zeit mehr…SEUFZ!

Eine Woche ist zu kurz!

Das wussten wir definitiv schon vor Antritt unserer Reise. Und trotzdem macht es uns ein bisschen zu schaffen. Bei dem heutigen guten Wetter queren wir erst einmal den Central Park, Eingang 77. Straße West, vorbei am Ladies Pavilion,

Unten rechts das ist der Ladies Pavilion – DIE Kulisse für Brautpaare…

durch The Ramble (Natur pur – irre, es fühlt sich wirklich an wie im Wald) und über die berühmte Bow Bridge. Dieser Park hat wirklich etwas für jeden Naturliebhaber zu bieten.

The Ramble – „wilde“ Natur

Der Weg führt uns durch die Bethesda Terrace – sehr beeindruckend! – und unser normales Lauftempo führt dazu, dass wir zu früh dort sind: Das malerisch gelegene Bootshaus-Restaurant gegenüber und wir haben leider noch so gar keinen Hunger… An diesem herrlich sonnigen Tag ist der Park ziemlich gut besucht – muss hier eigentlich keiner arbeiten??

Bow Bridge, Bootshaus, Bethesda Terrace

Uns zieht es aber zumindest kurz Richtung Norden und nach drinnen: das Guggenheim ist unser Ziel – zugegebenermaßen weniger wegen der Ausstellung, als vielmehr der Architektur. Das hat den unschlagbaren Vorteil, dass wir relativ wenig Zeit dafür verbrauchen. Der Weg dorthin ist gesäumt von teuren Appartmenthäusern.

Eine Ikone
– da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Spätestens jetzt ist klar, dass das hier die teurere Parkseite ist. Auf dem Weg zur St. James‘ Church laufen wir die Madison Avenue vorbei am Met Breuer – eine betongewordene Scheußlichkeit, die sich von drinnen ganz hervorragend ertragen lässt. Sehr gute Gastronomie und wir haben schon um 14 Uhr eine kleine Ausfallerscheinung (das kommt, wenn frau zu leckere Mixgetränke bestellt!!) – das kostenlose Wasser schmeckt leider überall wie Schwimmbad…

Im Flora sitzt frau fast im Grünen und ist in Nullkommanix blau…🍸

Bevor wir heute Abend zu unserem zweiten Mega-Höhepunkt dieses Aufenthalts aufbrechen, wollen wir noch ins Empire State – Chrysler Buildung gucken – und natürlich bei Tiffany einkaufen. Ach ja, und das Moma sollte doch auch besucht werden.

Moma klappt dann leider nicht mehr, schließlich müssen wir uns noch umziehen und rechtzeitig zum Imperial Theater aufbrechen.

Eine tolle Show – ganz abgesehen von den Stimmen auch optisch eine AUGENWEIDE. 100% Weiterempfehlung!

Temptations 😍💘

WAHNSINN – diese Stadt!

Aufregende Zeiten – nur der Sonnenschein will uns Engel gerade nicht begleiten; ist fast schon ein Affront! Da passt es doch gut, dass wir die völlig überfüllte Ubahn nehmen. Warm, stickig, stinkig 🤭…eine Herausforderung, die nicht bebildert werden soll!

Dafür haben wir uns heute schon früh auf den Weg gemacht, denn am Abend gehen wir aus: Barbaras Geburtstagsgeschenk wird eingelöst, Sundowner 🍸 & 🍽 Dinner im 》65《.

Vorher wandern wir nochmal intensiv nach Amerika ein: Fähre nach Ellis Island (zu kühl für ein „Draussen-Foto“ von der Lady und der Skyline!) und Besuch des Immigration Museum standen auf dem Programm.

Auch das wieder eine intensive Erfahrung dank des Audioguide. Wir durchlaufen in diesem schönen Gebäude die Stationen wie seinerzeit jeder Einwanderer vor seiner Aufnahme ins Land der Träume.

Und sind uns dank der vielen Requisiten und des umfangreichen Fotomaterials unseres heutigen Luxus sehr bewusst…

Tatsächlich Original-Koffer. Per Guide folgen wir ausgewählten Familiengeschichten.

Danach laufen wir wieder – Training ist angezeigt. Entlang des Highline Parks gehts Richtung Norden

Dank des relativ „schlechten“ Wetters haben wir Teile des Parks fast für uns.

vorbei am neuen Wahrzeichen der Stadt „The Vessel“ – nur 16 Stockwerke, seit gut einem Jahr geöffnet ist es ein „Ding“, wie wir es öfter brauchen könnten. Neue Aus-Blicke, Perspektiven, die frau sich vorher so nicht vorstellen konnte, das innere Spielkind ansprechend und beeindruckend wie eine mathematische Form. Klasse!!!

Zugegeben nicht meine Fotos – die sahen nach nix aus und entsprachen in keiner Weise dem Erlebten.

Uneingeschränkte Empfehlung für einen Besuch.

Jetzt könnte ich unzählige tolle Häuserfassaden, hübsche kleine Parks, 1001 Geschäft mit irren Auslagen und teils sehr skurrile Strassenszenen einfügen. Ich fürchte aber mal, dann macht die Kapazität meines technischen Equipments schon bald schlapp – schliesslich haben wir noch 4 Wochen vor uns. Also gleich zu Beginn etwas Beschränkung.🙃 Gerne gibts alle Fotos und Storys dann live zu Hause.

Überspringen wir also den „Rest“ des Tages direkt zum Abendessen… und das war richtig gut. Also beides – das Essen (inklusive der fantastischen Bedienung) und die Aussicht – was soll frau sagen: Is halt N.Y.

Innen nach dem 🍸
Blick nach Süden und nach Norden. Und da wir virtuell reisen, gab’s natürlich einen Sonnenuntergang wie bestellt!

Wir sind lebenssatt nach „Hause“ gefahren im Yellow Cab.

So viel zu sehen – so viel zu tun … keine Zeit zum Schreiben!

Wo anfangen? Jetzt sind wir schon drei volle Tage in dieser f a n t a s t i s c h e n Stadt. Und schon wird`s schwierig, nicht durcheinander zu kommen: Es ist ja so viel passiert!

Am Samstag waren wir im Tenement Museum – davon sollte definitiv jeder gehört haben, der Big Apple besucht – noch besser: HINGEHEN!!! Eine Lektion in Sachen neuere Geschichte, die er- und begreifender kaum sein könnte: Ein Häuserblock im Garment District  (südliches Manhattan) und wir sind mitten in einer der Auswandererwellen ab dem späten 19. Jahrhundert. Unter anderem eingewanderte (jüdische) Deutsche haben die Gegend hier zum „Little Germany“ gemacht und den Bezirk mit ihren Berufen in der Bekleidungsindustrie geprägt.

Sehr beeindruckende Ausstellung, die nur mit Guide zu besuchen ist, was wir klasse finden. Denn so nehmen die Bewohner tatsächlich mehr „Gestalt“ an. Kleiner Tipp am Rande: Auf jeden Fall vorher von zu Hause aus buchen – sonst gibt’s kaum eine Chance, die Touren sind immer restlos ausverkauft.

Wir freuen uns direkt nach Ende der Tour auf unseren zweiten Besuch hier, denn wir haben noch einen geführten Spaziergang im Viertel gebucht.

Und laufen, das tun wir zur Genüge! Beide haben wir eine Abneigung gegen die Verkehrsmittel – außerdem scheint uns das eine gute Vorbereitung auf unsere Wanderung im Grand Canyon. Schließlich spielt das Wetter auch mit – es ist zwar bedeckt, aber trocken. Unser Weg durch Midtown führt uns über schöne Umwege zum Museum an der Orchard Street.

Wir kommen vorbei an der Grand Central Station – nix wie hinein. Wahnsinn – wir sind völlig gefangen, von so viel erhabener Schönheit. Das ist nicht einfach ein Bahnhof – das ist eine Ikone!

Dank der Uhrzeit ist der Bahnhof fast leer…😉

Unterwegs gibt’s natürlich auch jede Menge zu entdecken. Nach kurzem Schlenker durch den Central Park, einem Meet&Greet mit Ahörnchen, vorbei am Dakota Building und einem ersten Snack – natürlich HOT DOG – an einem der unzähligen Imbiss-Stände, treffen wir auf die polierten Paparazzi am Rockefeller Center. Und weiter den Broadway Southbound…

The American Way of Eating – was wohl Ahörnchen denkt?: Her damit!

Hier noch einige Eindrücke vom Weg. Bin jetzt platt…see you soon.

Oben links: das Dakota, unten links: Lieblingsbuchladen, rechts: Flat Iron