Kopenhagen und wir Drei

Es bleiben uns noch zwei Tage bis zum Abflug nach Reykjavik und das Wetter ist phantastisch! Und Kopenhagen ist definitiv eine Fahrradstadt. Was liegt näher, als es mit Mietfahrrädern zu versuchen? Allerdings beschleichen uns Ortsunkundige auch Zweifel, geht es auf den Fahrradwegen zu wie während der Rush-hour auf der Autobahn. So nehmen wir unser zweimaliges Scheitern bei der Anmietung (Stadträder nur max. 2 Mietfahrräder pro Anmelder; der nächstgelege Verleiher hat tatsächlich alle Fahrräder vermietet) als Zeichen, doch lieber zu laufen.

Ohne Rücksicht auf Hundeverbote kurz zusammen in eine Markthalle, Laden oder Museum hineingehen zu können, macht schon einen deutlichen Unterschied im Erleben dieser Stadt.

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So genehmigen wir auf unserem Rundkurs zuerst ein Eis in der Markthalle und besuchen anschliessend eine Installation moderner Kunst in der Nikolaikirche. Danach geht’s zu der von Olafur Eliason gestalteten Zirkelbrücke und auf dem Weg dorthin haben wir tatsächlich den Blick auf die Black Diamond genannte Bibliothek, von dem unser Reiseführer bei der Bootsfahrt vorgeschwärmt hat: Bei günstigem Sonnstand reflektiert das Wasser das Sonnenlicht derart, dass die Fassade funkelt wie ein schwarzer Diamant. Das Schaufenster-Fundstück in der Stadt (Foto unten rechts) hat uns besonders lachen lassen.

Am frühen Nachmittag treffen wir nochmals Kathleens Freundin Louise und geniessen die Sonne wie viele andere auch an einem zentralen Platz, der wohl neu gestaltet, Gelegenheit für allerlei sportliche Aktivitäten (Basketball/Fussball/Scater) bietet und in Teilen mit Tartan belegt ist – richtig „gemütlich“!

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Was ich nicht vergessen will: Backsteine –  (fast) die ganze Stadt scheint daraus gebaut – in allen Farbschattierungen mit vielerlei Mustern – und nicht selten ist das Dach (oder auch mehr s.u.) aus Kupfer. Da fiel mir die Auswahl schon fürs Fotografieren schwer… Mittiges Foto zeigt mal wieder ein deutsches Fundstück.

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Unser letzter Tag – Olivia wünscht sich den Besuch des blauen Planeten wie das hiesige Aquarium heisst. Es ist erneut strahlender Sonnenschein (Kathleen und ich sind deshalb von der Idee nicht wirklich überzeugt), aber nach einem „kleinen“ Spaziergang kaufen wir die nötigen Fahrkarten. Und wieder erweist sich Olivias Idee als ein schönes Highlight; die beiden Mädels sind ganz verzückt von den Ottern und ich sowohl davon als auch von der Architektur des Gebäudes und seiner Lage am Meer.

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Am nächsten Morgen um 10 Uhr starten wir zum Flughafen.

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