Tampere und Turku

Weder Tampere noch Turku überzeugen auf den ersten Blick. Beides sind Städte mit relativ neuer Bausubstanz und vielen grösseren gesichtslosen Wohnblocks; nur vereinzelt sind im Stadtkern ältere Gebäude zu finden, wobei Turku hier eindeutig die Oberhand behält – zieht sich doch ein gut erhaltener Innenstadtkern malerisch an den Ufern des Flusses zwischen Dom und Rathaus entlang (Foto weiter unten). Aber jetzt erst mal zu Tampere. Hier wohnen wir in einem sehr grünen Vorort direkt an einem Park – vergleichbar mit Schlachtensee – umgeben von zwei großen Seen und anders als Berlin deutlich hügeliger.

Und auch in der Innenstadt von Tampere, geprägt u.a. durch die Backsteingebäude ehemaliger Grossindustrie (Finlayson Stoffe und Frenckell Papierfabrik), hatten wir unerwartete Ansichten.

Einige der Fabrikgebäude werden heute als Galerien genutzt – im obigen Komplex befinden sich aber auch ein Museum, Gastronomie und ein Kino. Überraschend war, dass die Böden mit Designs der Finlayson Stoffe gestaltet waren – sah einfach schön aus…und da wo der Boden langweilig grau war stand die Kuh ;).

In Tampere hatte ich mein zweites -äusserst aufregendes- Golferlebnis, spielte ich doch nicht nur mit Harry zusammen(HILFE!). Über das Ergebnis will ich mal besser schweigen…und Beweisfotos gibt es auch keine!

Direkt neben dem Golfplatz gab es ein nettes kleines Hotel (Seelage, was sonst?!) mit hübschem Pavillon – einfach entzückend!

Turku

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Turku von seiner bezaubernden Seite.

Nach drei Tagen geht’s auf kurze Fahrt in die Nähe von Turku. Leider hat die Stadt ob des Anschlages traurige Bekanntheit erlangt. Wir waren dem Geschehen näher als uns lieb war, aber glücklicherweise gerade in einem sehr schönen Café. Dort war zu unserer Verwunderung die Tür plötzlich abgeschlossen worden; erst als wir gehen wollten, hat uns die Bedienung davon abgeraten und uns über den Angriff informiert. Wir sind dann lieber noch eine halbe Stunde geblieben, zumal es dort wirklich sehr gemütlich war.

Unser sicherer Ort in Turku.

Beklommen und nachdenklich sind wir zurück in unsere Unterkunft gefahren. Packen, denn am nächsten Tag soll es (zu meinem Leidwesen wieder per Fähre: 10 Stunden!!!) nach Schweden losgehen.

Alles easy! Noch nie so eine ruhige Überfahrt gehabt – die Schären und das ruhige Wetter machens möglich.

Hier noch einige Fotos unserer beiden Stationen in Finnland.

 

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