12. April 2022

Unser erster kompletter Canyon-Tag und wir werden wach mit einem Blick auf SCHNEE! Ja, richtig gelesen, die Temperaturen sind nach einem fantastischen Sonnenuntergang gestern Abend ganz schön in den Keller gerutscht und wir haben morgens um 8 Uhr noch minus 3 Grad…

Oben Mitte: Der grüne Fleck im Tal ist unser Ziel für morgen, der Indian Garden. Links unten: Schneereste noch am Mittag.

So entscheiden wir uns für eher kurze Wanderungen. Am South Rim entlang führt ein Wanderweg gleichen Namens direkt an unserer Unterkunft vorbei. Und dann planen wir noch einen kurzen Abstieg am Nachmittag in den Kaibab Trail, der zwar anstrengend sein soll, mit einer Gehdauer von drei Stunden zum Ooh Aah Point aber deutlich kürzer ist als die Wanderung des Bright Angel Trail, den wir dann am nächsten Tag in Angriff nehmen wollen.

Einige Eindrücke vom Rim Trail.

Natürlich wollen wir auch in diesen Tag mit einem ordentlichen Frühstück starten. Gar nicht so einfach: Die Wartezeit beträgt in diversen Restaurants eine Stunde. So entscheiden wir uns für die schnelle Variante eines Plunderteilchens mit Kaffee (oder etwas heisses Wasser mit dunkler Farbe) auf dem Zimmer.

Auf dem Weg zum Visitor Center entlang des Rim Trail

Der Weg an der Abbruchkante entlang ist behindertengerecht ausgebaut, super einfach zu laufen und gespickt mit Gesteinsformationen aus dem Canyon. Die Ausblicke sind atemberaubend, aber wir wollen doch die Tiefe des Canyons durch einen Abstieg erleben.

Am Visitor Center essen wir ein Sandwich zu Mittag und fahren mit einem der Shuttle Busse zu unserem Eunstiegspunkt. Fast wären gescheitert, denn an eine Maske für die Fahrt mit dem Bus hat keine von uns gedacht. Glücklicher Weise findet sich jeweils ein Exemplar in unseren Rucksäcken und wir werden auf der orangenen Route mitgenommen.

Sonnig aber windig und kalt, ich freue mich über die gekauften Handschuhe. Kampf mit den Stöcken. Wir Grazien am Endpunkt des Abstiegs.

Am Kaibab Trailhead angekommen hat sich die Luft weiter aufgewärmt und wir können ohne Handschuhe laufen – jedenfalls die meiste Zeit.

Ich bin sehr froh über diesen Kauf. Weniger glücklich sind wir über unsere faltbaren Stöcke, die sich leider nicht intuitiv zusammen bauen lassen und uns herzhaft zum Lachen bringen. Irgendwie kriegen wir zumindest zwei Stück einigermassen zusammengebastelt – der Sache wollen wir später mit Hilfe von Support-Videos auf den Grund gehen.

Farben wie aus dem Bilderbuch und glückliche Wanderfrauen.

Der Ooh Aah Point trägt seinen Namen jedenfalls zu Recht und wir sind froh, uns für diese Wanderung entschieden zu haben.

Am Abend sinken die Temperaturen wieder deutlich unter Null – bis minus 10 Grad werden erwartet. Nach dem Einkauf im Supermarkt direkt im Restaurant um die Ecke eingekehrt und nur noch ein Ziel: ab ins Bett.

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